Der Nordostseekanal ist 98 km lang, 11 m tief und wir dürfen ihn von 3:30 - 21:00 Uhr befahren. In Holtenau bei Kiel und in Brünsbüttel gibt es jeweils eine Schleuse, die für einen gleichmäßigen Wasserstand im Kanal sorgen. Man darf max. 15 km/h, also gute 8 Knoten fahren. Segeln darf man hier nicht, also werden die Motoren gefordert. 35 Euro kostete uns die Nutzung des NOK.
Wir wählen den Flemhuder See
als Übernachtungsplatz und nutzen die Gelegenheit, die idyllische Ruhe auf dem Stand-up-Board, beim Baden und im Boot zu genießen. Komorane, Schwäne und andere Wasservögel finden es hier auch sehr schön. Morgens komme ich sogar zum Schwimmen. Für die restliche Strecke benötigen wir, mit durchschnittlich 5 Knoten Reisegeschindigkeit, den ganzen Tag. Dicke Containerschiffe fahren direkt neben uns und ziehen uns das Wasser unter den Füßen weg. Manchmal gelingt es mir, ein bis zwei Heckwellen zu surfen. Ich kann eben nicht aus meiner Haut. Abends verabreden wir uns mit Anne und Daniel, Lucy und Edgar. Anne kündigt sich mit Picknick an und wir erleben einen wundervollen Abend mit leckersten Salaten, Hühnchen, Wein und Contreau. Wieder ein Abschied, aber nicht für lange. Sie reservieren sich bereits Ostern die Kajüte auf unserem Boot. Mal sehen, wo wir dann gerade sind.
Ich fand die Fahrten durch den NOK auch immer besonders.
AntwortenLöschenInzwischen seid ihr ja schon viel weiter... Irgendwo Norderney. Dank der Belinda-Posts auf Instagram sind wir ja sogar ein wenig live dabei. Das AIS-System zeigt euch immer noch im NOK ;-)
Weiterhin gute Reise und liebe Grüße von den Klookis
Wir hatten das AIS nicht mehr an. Dann werden wir es aber beim nächsten Törn wieder anschalten. :-)
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