Montag, 3. September 2018

Wir können wieder Gas geben.

Ob das gut ist?


Jedenfalls ist es Ricarda vorvorgestern gelungen, per Fahrrad in Brest tatsächlich und endlich (in einer Tankstelle an einer NICHT mit dem Fahrrad befahrbaren Schnellstraße) das in Deutschland Unmögliche möglich zu machen.
Nämlich eine (relativ leichte) leere Butangasflasche in eine schwere, gefüllte Flasche zu tauschen.

Sollte ganz einfach sein, braucht doch wohl fast jeder Segler.
Geht in Deutschland aber nur mit Propan und hier ist die Nachfrage offenbar nicht hoch genug, um die Bezugsmöglichkeiten risikofrei erreichbar zu plazieren.

Dank Ricarda ist dieses Problem nun schneller als erwartet gelöst und wir könn(t)en wieder den Gasherd - und Ofen benutzen.
Ob wir das wollen?
Mal sehen.

 Das waren die beiden alten/ leeren Flaschen.
Und diese, ca. 30kg schwere, volle Butangasflasche soll nun möglichst mehr als 1 Jahr halten.
Indem wir sie nicht verwenden ;-).
Weil wir ja den Induktionsherd haben. Der zieht allerdings sehr viel Strom und hat keinen Ofen.
Aber bis jetzt können wir ihn gut nutzen, vermissen den Gasherd (der damit zum Untergestellt abgestuft ist) nicht.

Heute, am 06.09.2018 sind wir nach 40h Fahrt, gestartet von Benodet, endlich in Bilbao angekommen.
Besonders die Nachtfahrt war allerdings zum abgewöhnen. Man sah nichts, es war sehr laut (Wellen schlugen von unten gegen das Boot) und es schwankte erheblich, ohne dass man den Horizont als Bezugspunkt hatte. Es baute sich - zusätzlich zur Atlantikdünung - eine heftige kurze und hohe Windwelle mit wenig Abstand auf.
Der Wind blies ordentlich mit bis zu ca. 25kn - glücklicher Weise - von achtern.
So sind wir bis zu 15kn schnell gewesen.

Gas geben können wir also auch anders. Es kommt nur nichts Leckeres dabei heraus.

1 Kommentar:

  1. Wow 15kn sind schon zügig. So schnell lief die "Fleesensee" auch..., nur mal so zum Vergleich, naja und dass die Biskaya so ihre Tücken hat...
    Weiterhin gute Fahrt! Thorsten

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