Freitag, 28. September 2018

Costa da Morte und Finisterre (Die Küste des Todes und das Ende der Welt)

Nun können wir ja eigentlich von Bord gehen. Schließlich haben wir das Ende der Welt erreicht. Oder doch nicht? Man erzählt unsere Welt wäre rund. Mal sehen ob das stimmt.

Die Motor- und Soeinbisschensegeltage gefallen uns noch nicht wirklich. Während der 25 bis 30 Knoten aus der richtigen Richtung sind wir lieber in der Bucht geblieben und haben uns Corme und seine Umgebung angesehen. Danach konnten wir mit 11 Knoten Wind endlich mal so tun, als seien wir Segler. Die ließen dann aber auch schnell nach und so musste wieder einmal der Motor helfen. Als es dann von vorn auffrischte, versuchten wir zu kreuzen, kamen aber aufgrund der Strömung und der mageren 8 bis 10 Knoten auch nicht wirklich voran, sodass wir nach einiger Dümpelei wieder den Motor um Hilfe baten. Schließlich brauchten wir vor dem Dunkelwerden eine geschützte Bucht zum Ankern.
So erreichen wir das Ende der Welt und werden mit einer wunderschönen Bucht vor Fisterra belohnt, genießen den Sonnenuntergang mit Spagetti und Vino Rosado. Was will man mehr?

Das Ende der Welt ist auch das Ende des Jakobweges. Oder ist es der Anfang? Nach Santiago de Compostela treffen wir hier Wanderer aus aller Welt. Fisterra ist regelrecht überfüllt und man hört plötzlich überall deutsch. Das ist nach so vielen Tagen spanisch und englisch schon sehr ungewöhnlich für unsere Ohren.

Die Costa da Morte oder auch Costa del Muerte ist felsig und von vielen kleineren und größeren verstreut liegenden Felsen, die bei Flut auch oft nicht mehr zu sehen sind, gespickt. Im Zusammenhang mit dem häufigen Nebel, könnt ihr euch sicherlich sehr gut vorstellen, warum hier so viele Wracks auf dem Meeresboden liegen und die Küste ihren gruseligen Namen trägt.







1 Kommentar:

  1. Na dann könnt Ihr ja jetzt nach Hause kommen ;D, sonst fallt ihr noch von der Scheibe...
    Liebe Grüße von den Klookis

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