Freitag, 4. Januar 2019

Krieg und Frieden

Das arme vietnamesische Volk,
wie lange haben sie die grausamsten Kriege ertragen müssen und am Ende leben sie nun unter einer kommunistischen Einparteiendiktatur, die die Persönlichkeitsrechte weiterhin in besonderem Maße einschränkt. Seit 1986 ist nun endlich Frieden und trotz der intoleranten Politik Andersdenkenden gegenüber, öffnet die Regierung nun vorsichtig die Wirtschaft für eine soziale Marktwirtschaft. Dies und der Frieden in den letzten Jahren führen zu einem kontinuierlichen Wachstum. Auch wenn Vietnam aufgrund seiner Geschichte noch weit hinter anderen Ländern zurück hängt, so ist doch eine deutlich positive Entwicklung zu erkennen.
In alten Fahrrad- und Motorradhelmen werden Orchideen gezüchtet. Die Märkte sind sehenswert: bunt, schrill, überbordend, Lebensort und manchmal sieht man nicht einmal den Verkäufer zwischen all den Angeboten.
Die Frauen sind sehr darauf bedacht, ihre Haut weiß zu halten und tragen oft Masken. Einige dieser aus bunten Stoffen genähten Teile verdecken sogar das gesamte Gesicht und lassen nur für die Augen einen kleinen Schlitz. Unser Reiseleiter, der sich Viét, der Bruder von Nam nennt - keine Witz - erzählt uns, dass dies dem Schönheitsideal der Vietnamesen entspricht. Mit heller Haut bist du intelligent, reich und schön, mit dunkler Haut bist du ein armer Bauer, der auf dem Feld arbeiten muss. Einige tragen nicht nur lange Kleidung, sondern auch Handschuhe, um ihre Haut vor der Sonne zu schützen.



 













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