Viel Reis ernährt auch viele Menschen und so war Angkor für sehr lange Zeit, selbst nach ihrem Untergang, mit mehr als 1 Millionen Menschen die größte Stadt der Welt. Der Wohlstand brachte auch Spielraum für Kunst, Architektur und Bildung. Geblieben sind die mehr als 1000 Tempel, die aus Stein, weil für die Götter und Ewigkeit, gebaut wurden. Die menschlichen Behausungen kamen und gingen und kamen wieder neu. Die Wiederentdeckung ist eine Mähr, denn die Khmer wohnten weiterhin in den Dörfern um oder zwischen den Tempelanlagen, bis heute. Einige Tempel wurden weiterhin genutzt, einige wuchsen einfach zu. Die Würgepalme schuf besonders eindrucksvolle Bilder mit ihren Gesichter und Mauern umrankenden Wurzeln.
Nachdem wir uns das ganze aus der Luft anschauten, laufen wir drei Tage durch die Hitze, den Staub, die steilen Treppen zu den Göttern hinauf und wieder hinunter. Das berühmte Angkor Wat beeindruckt bereits durch seine Größe und Vollständigkeit sowie den intakten Wassergraben rundherum. Angkor Thom ist aufgrund der vielen riesigen steinernen Gesichter auf den Stadttoren und Tempeltürmen ganz besonders. Vieles wiederholt sich und doch ist jeder Tempel wieder anders und wir sind froh, dass wir so viel Zeit für diesen interessanten Relikte einer der Hochkulturen in der Welt hatten, die durchaus mit denen der Ägypter, Inkas und Azteken zu vergleichen ist.











Sieht wirklich beeindruckend aus. Immer wieder faszinierend was die Menschen sich schon vor so vielen Jahren entwickelt haben ...
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