Mit dem Bus geht es am späten Nachmittag über eine nagelneue Straße ziemlich direkt nach Norden.
Die Hähne, Hühner und Hunde zeigen sich ziemlich unbeeindruckt von unserem mit 90 Sachen heran brausenden Bus und verlassen immer ziemlich spät die Gefahrenzone. Mehrfach bin ich überzeugt, dass nun ein Haustier dran glauben muss, aber ein paar Zentimeter reichen ja, um ein Leben zu retten. Zum Sonnenuntergang steigen wir im Zentrum des kleinen ruhigen Ortes aus und quälen uns dieses Mal selbst mit unserem viel zu schwerem Gepäck die 500 m zum Hotel. Nun liegen wir in einem dieser riesigen und schweren Betten aus rotem glänzendem Holz, reich verziert mit floralen Schnitzereien.
Diese kleine Stadt ist die letzte Station für uns hier in diesem Land und ein sehr ruhiger Ort, der ruhigste in Kambodscha für uns: keine Hähne, die vor Morgengrauen um die Wette schreien, kein Hupkonzert und keine klappernden Marktregale, keine Party am Abend, nur das Zwitschern der Singvögel am Morgen.
Wir buchen für den Tag unseres Aufenthaltes keinen Ausflug, gehen den Tag langsam an und frühstücken nach einem Spaziergang am Flussufer, an der Mündung des Tonle Sekong in den Mekong. Ich glaube hier schmeckt mir der Reis mit Gemüse am aller besten.
Nachmittags recherchieren wir viel, denn wir müssen eine schwere Entscheidung treffen: Laos ja oder nein. Was man auf der Seite des Auswärtigen Amtes liest ist nicht lustig und doch reizen uns die 4000 Inseln und die Mekongwasserfälle. Also schließen wir einen Kompromiss: Laos ja, aber nur der Süden. In Pakse kratzen wir die Kurve.




Na dann viel Spaß und passt auf euch auf!
AntwortenLöschen