Die Gedanken kreisen um ein mögliches Boot.
Nun schon seit Jahren.
Zunehmend beschäftige ich mich dabei mit Mehrrumpfbooten.
Katamarane und Proas.
Zumindest die Katamarane scheinen - möchten man auf dem Boot leben, im Vergleich zu einem etwa gleich langen Einrumpfboot - deutlich sinnvoller und sicher angenehmer im Seegang oder zumindest vor Anker zu sein.
Platz gibt es reichlich.
Proas sind reizvoll wegen der mir grundsätzlich angenehmen Reduktion auf das Wesentliche, haben aber weniger Platz und sind nicht so einfach sowie sicher zu segeln. Es gibt keine brauchbaren Boote aus 2. Hand und keine Neubauten von renomierten Werften.
Wir haben einen Termin bei dem Geschäftsführer von Euro Cats für eine persönliche Besichtigung/ Führung auf der ausgestellten Helia 44.
Der hat dann wenig Interesse und verweist uns an die Hostessen.
Das ist gut, weil wir nicht mit Verkaufsverbalien belästigt werden, treibt uns jedoch danach auch noch nach Nebenan.
Dort steht die nagelneue Lagoon 52. Die ist nun wirklich viel zu groß und zu schwer für uns beide.
So sind wird auch gedanklich bald "durch" und bezüglich der (theoretisch) passenden Größe ist alles klar.
44 Fuß reichen.
Das wird sich in den kommenden Jahren, in Abhängigkeit von einer Konstellation aus Einzelrumpfbreite und Finanzen, noch in beide Richtungen relativieren.
Die Helia scheint aber zunächst ein sehr gutes Schiff, wenn nicht DAS einzig passende, zu sein. Komfortabel, vermeintlich leicht und relativ schnell, gute Verarbeitungsqualität sowie zeitgemäßes Erscheinungsbild.
Sicher (so denke und hoffe ich) werden die Preise für ein gebrauches Modell in ein paar Jahren deutlich niedriger liegen.
Was ich jetzt noch nicht weiß:
Für den Katamaran-Markt begann bereits eine Boomphase, welche viele Jahre anhält.
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