Unsere Fahrtstrecke von Tarifa nach Lisboa, mit dem kleinen gemieteten Mischubischi*, teilte sich so in angenehme Fahrabschnitte und wir können, da wir Mautstraßen vermeiden, die spanisch-portugiesische Landschaft mit ihren Olivenbäumen, Korkeichen, Pinien, Kühen und schwarzen Schweinen genießen. In kleinen Dörfern an der Strecke kehren wir ein und lassen uns vom Plasikstuhl-Kiosk-Ambiente nicht abschrecken, bekommen im „Juanito“ die wohl leckersten Tapas und bewundern in den „Trés Irmas“ die portugiesische Frauenpower. Das sind Einblicke, die man nicht bezahlen kann und die wir sehr schätzen. Ich muss nur endlich mal lernen, nicht nur meinen, sondern auch den Focus der Kamera auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu richten. Vielleicht klappt das ja beim nächsten Mal. Heute gibt es mal wieder Postkartenansichten, immerhin selbst geschossen.
* Alle kleinen Autos heißen bei mir Mischubischi, da ich mir die Marke nie merken kann. Übrigens stand ich auf den Parkplätzen mehrmals am falschen Auto. Zum Glück hatte ich Stefan, der immer wusste, wo unser kleiner Mietwagen stand.





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