werden in einer schönen, möblierten Übergangswohnung in der Kurzen Straße unterkommen.
Noch einige Dinge sind vor einer längeren Abwesenheit zu organisieren, zu erledigen und vorzubereiten.
Den Geburtstagen unserer Stammesältesten wollen wir auch noch persönlich beiwohnen.
So haben wir uns grob die Mitte des Monats Juli 2018 zur Orientierung gesetzt, um bis dahin ohne Stress alles zu schaffen, was wir noch schaffen wollen.
Dazu gehören auch sämtliche Arbeiten am Boot, welche nur auf dem Trockenen ausführbar sind und für die Sicherheit/ Seegängigkeit sowie den Komfort (wichtig, wenn man an Bord leben (bleiben) will) als notwendig erachtet werden.
Liste der wichtigsten Arbeiten:
- Gelcoatschäden reparieren (Schwerter, Beiboot)
- Unterwasseranstrich (Grundierung+Antifouling) komplett neu (war bis zu 12 Jahre alt)
- Liegefläche im Cockpit (die "Insel") erschaffen
- Gewichtsreduzierungen (Schwerter verkleinern, Waschmaschine raus etc.)
- Bug- und Heckverlängerungen incl. Standflächenvergrößerung.
Was sollen die Extensions also bringen? Was macht "er"(der Skipper) da schon wieder?
Die Wirkungen/ Vorteile sind (in der Theorie) mehr Geschwindigkeit und bessere Seegängigkeit sowie mehr Sicherheit und Komfort in Folge der (geänderten) Eigenschaften
- längere Wasserlinienlänge bei fast gleichem Gewicht = höhere Rumpfgeschwindigkeit
- besseres Verhältnis der Rumpfbreiten zur Rumpflänge = weniger Wellenwiderstand
- weniger Wasserwiderstand am Bug (Wavepiercer anstatt ca. 10cm Radiusbremse)
- besseres Abströmen am Heck (weniger Verwirbelungen/ wichtig bei wenig Wind)
- mehr Auftrieb an Bug und Heck = weniger Eintauchen = weniger Stampfen
- große Standflächen an beiden Hecks
- zusätzliche Handgriffe etc.
- neue, deutlich funktionalere und ergonomischere Badleiter.
Auf- und Abbewegungen in der Schiffs-Längs-Achse (Stampfen) sind deutlich reduziert, was für angenehmere Schiffsbewegungen und damit weniger Seekrankheit sowie Landsucht sorgt.
Der Aufenthalt auf den Hecks beim Ein- und Aussteigen, Fischen, Anlegen, Baden, Schleppgenerator, POB etc. ist wesentlich sicherer und entspannter.
Außerdem hoffen wir, dass die Empfindlichkeit des Bootes bezüglich der Zuladungsmenge abnimmt. Schnelle Katamarane sind wegen der schmalen Rümpfe oft schlecht gelaunt, ja geradezu kapriziös, wenn sie überladen werden. Wir sind doch schließlich keine Lastesel. Ja, wo kämen wir denn da hin!?
Ja, ja.
... also Annehmlichkeiten eines größeren Katamarans, aber (fast) ohne das deutlich größere (Boots-)Gewicht und die dann auch wesentlich höheren Kosten.
Nachteile sind: viel Arbeit, Materialkosten und die Ungewissheit des Ausmaßes der Verbesserungen.
Werden wir diese überhaupt spüren können?
Don´t worry. We will see.
Aber in jedem Fall wird CDS dann natürlich viel ästhetischer und sportlicher sowie jünger aussehen.
Ganz wie seine Nutzer und Gäste :-).

Sehr interessant. Einen direkten Vergleich werde ich ja nicht haben aber ich freue mich es im August zu testen!
AntwortenLöschenHoffentlich sind sie fest genung ;-) Aber bisher hat Stefan ja immer beste Qualität abgeliefert. :-)
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